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  07.04.2020 | Packaging

Verpackungshersteller Pawi produziert Einweg-Gesichtsschutz

Pawi produziert Verpackungen vorwiegend für die Lebensmittelindustrie (inklusive dem Bereich Süß- und Backwaren) und gilt daher als systemrelevant. Ganz neu werden nun aber auch Einweg-Gesichtsschutzmasken hergestellt und vertrieben.

Pawi produziert Verpackungen vorwiegend für die Lebensmittelindustrie (inklusive dem Bereich Süß- und Backwaren) und gilt daher als systemrelevant. Ganz neu werden nun aber auch Einweg-Gesichtsschutzmasken hergestellt und vertrieben. Der Gesichtsschutz besteht aus Karton und einem Sichtfenster aus PET-Fensterfolie und kann daher nach Gebrauch über die normale Mülltrennung entsorgt werden – wie eine normale Faltschachtel auch. Dank des universellen Steckverschlusses am Kopfband lässt sich die Maske für jeden passend verschließen. Die Maske schützt nicht vor Ansteckung, ist jedoch eine geeignete Ergänzung zu einem herkömmlichen Mundschutz und schützt die Anwender zusätzlich vor direktem Kontakt mit Tröpfchen, wenn andere Personen im direkten Umfeld niesen oder husten müssen.

Krankenhäuser in der Region haben großes Interesse am Einweg-Gesichtsschutz gezeigt. Pawi sieht den Einsatz des Gesichtsschutzes aber nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Alten- und Pflegeheimen oder Verbraucher- und Supermärkten – eigentlich überall dort, wo Menschen aufeinandertreffen und sich zusätzlich schützen möchten.

Der Gesichtsschutz ist nicht CE-geprüft und somit nicht offiziell für medizinische Pflegeeinrichtungen und Kliniken zugelassen. In Krisensituationen wie der aktuellen Pandemie ist ein solcher Gesichtsschutz jedoch sicher ein willkommenes Mittel, um besonders exponierte Personen zusätzlich zu schützen. Die Produktion ist angelaufen, und die Masken sind in Kürze lieferbar.

www.pawi.com

 
 
  07.04.2020 | Packaging

Sappi zeigt auf virtueller Messe nachhaltige Verpackungslösungen

Die neuen Produkte sind fertig entwickelt, der Messestand ist geplant, und die Teams freuen sich auf den Kontakt mit Kunden und Interessierten – für Sappi Anlässe genug, um statt der realen interpack 2020 eine virtuelle Messe zu realisieren.

Die neuen Produkte sind fertig entwickelt, der Messestand ist geplant, und die Teams freuen sich auf den Kontakt mit Kunden und Interessierten – für Sappi Anlässe genug, um statt der realen interpack 2020 eine virtuelle Messe zu realisieren. Auf www.sappi-interpack.com präsentiert das weltweit tätige Unternehmen vom 6. bis 31. Mai dem Publikum zahlreiche Neuheiten und sein umfassendes Portfolio des Bereichs Packaging and Speciality Papers.

Unter dem Motto „Pro Planet Paper Packaging – welcome to the new pack-age“ stellt der Marktführer in Sachen Functional Paper Packaging den Kunden zahlreiche Möglichkeiten vor, um Food- oder Non-Food-Produkte in nachhaltiges und gleichzeitig hochwertiges Papier zu verpacken. Damit leistet das Unternehmen seinen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen. Auf Basis dieser 17 Ziele engagiert sich die Weltgemeinschaft für eine bessere Zukunft und bindet ökonomische, ökologische und soziale Aspekte ein.

www.sappi.com

 
 
  06.04.2020 | Industrie, Technology

GEA bietet risikofreie Expertenhilfe mit Remote Support

Mit dem Ausbruch von Covid-19 sehen sich Organisationen mit Reisebeschränkungen und Herausforderungen durch Quarantäne konfrontiert, die den direkten Kontakt zwischen Mitarbeitern und Dienstleistern nicht mehr möglich machen.

Mit dem Ausbruch von Covid-19 sehen sich Organisationen mit Reisebeschränkungen und Herausforderungen durch Quarantäne konfrontiert, die den direkten Kontakt zwischen Mitarbeitern und Dienstleistern nicht mehr möglich machen. Um Kunden während der Corona-Krise sofortige Unterstützung durch GEA-Experten zu ermöglichen, ohne das Leben anderer Menschen durch die Verbreitung des Virus zu gefährden, bietet GEA jetzt eine spezielle, leicht einzurichtende Remote-Support-Lösung an.

GEA Remote Support ist ein Service, der Echtzeit-Streaming mit GEA-Experten ermöglicht. Von ihrem eigenen Standort in der Produktion aus können Kunden sich mit einem GEA-Experten verbinden und ihr Problem direkt vor Ort lösen. Benötigt werden lediglich ein handelsübliches Mobilgerät und ein Internet-Zugang. Damit wird zunächst eine gesicherte Sitzung über einen Link aus einer E-Mail oder SMS initiiert. In einer Videokonferenz können dann hochauflösende Bilder geteilt, Beschreibungen und Anweisungen über die Chat-Funktion gesendet oder während des Gesprächs Notizen gemacht und ausgetauscht werden. Die Installation einer neuen Anwendung ist hierfür nicht erforderlich.

Die Remote-Support-Lösung basiert auf der bestehenden Technologie von GEA Remote Eye Wear, die den Kunden weitere Möglichkeiten zur Maschinenwartung bietet. Die speziell entwickelte Brille besitzt eine integrierte hochauflösende Kamera sowie ein zuverlässiges Mikrofon. Sie ermöglicht somit eine freihändige Fernunterstützung und bietet mehrere bidirektionale Funktionen. Durch die Projektion von Bildern auf den GEA Remote Eye Wear-Bildschirm können Reparaturen, Prozessoptimierungen oder Inspektionen sofort durchgeführt werden. GEA Remote Eye Wear ist derzeit im Rahmen eines GEA Service Level Agreements (SLA) verfügbar, Kunden können jedoch in naher Zukunft ein eigenständiges Gerät als Teil eines Premium-Servicepakets erwerben.

www.gea.com

 
 
  06.04.2020 | Packaging, Personen, Technology

Koch & Conrad verstärkt Beraterteam

Seit Anfang des Jahres gehört Herbert Hahnenkamp (52) zum Team des Unternehmens- und Personalberaters Koch & Conrad.

Seit Anfang des Jahres gehört Herbert Hahnenkamp (52) zum Team des Unternehmens- und Personalberaters Koch & Conrad. Das Unternehmen ist im Verpackungs- und Nahrungsmittelmaschinenbau eine der führenden Adressen in der Führungskräftevermittlung.

Herbert Hahnenkamp ist in der Verpackungswelt kein Unbekannter: Nach erfolgreichen Stationen bei unterschiedlichen Unternehmen der Verpackungstechnik übernahm er 2007 den Aufbau des Osteuropageschäftes für den japanischen Wäge- und Verpackungsspezialisten Ishida. Er gründete drei Niederlassungen in Bukarest, Prag und Moskau und übernahm 2014 die Geschäftsführung der deutschen Sales- und Serviceniederlassung in Schwäbisch Hall. In Deutschland stellten Herbert Hahnenkamp und Koch & Conrad in den vergangenen fünf Jahren das gesamte Ishida-Vertriebsteam neu auf.

www.koch-conrad.de

 
 
  03.04.2020 | Ingredients, IT/Logistik

Miebach konzipiert globales Distributionszentrum für Barry Callebaut

Barry Callebaut wird seine globalen Logistikaktivitäten in einem 60.000 Quadratmeter großen neuen Logistikkomplex in Lokeren/Belgien zentralisieren.

Barry Callebaut wird seine globalen Logistikaktivitäten in einem 60.000 Quadratmeter großen neuen Logistikkomplex in Lokeren/Belgien zentralisieren. Die Pläne für das neue Distributionszentrum wurden bereits mit der Foreign Investment Trophy als beste ausländische Investition in Flandern ausgezeichnet. Der belgische Immobilieninvestor WDP wird diese besondere Logistikanlage zusammen mit einem starken Netzwerk von Partnern, darunter Miebach Consulting, realisieren.

Miebach Consulting unterstützte Barry Callebaut von der Strategie bis zur Umsetzung: zunächst mit einer Machbarkeits- und Make-or-buy-Studie, um die beste Option für die Zentralisierungspläne des Unternehmens zu evaluieren, gefolgt von der Entwicklung des Designs des neuen Distributionszentrums, Durchführung der Ausschreibungsphase und der Investorenauswahl. Aktuell unterstützt Miebach die Implementierungsphase. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2021 geplant.

Der neue Logistikkomplex soll der Nachhaltigkeitsstrategie „Forever Chocolate“ von Barry Callebaut entsprechen: Die Anlage wird mit den höchsten Standards für nachhaltige Entwicklungen gebaut, sie wird energieneutral sein und aus der neuesten Logistiktechnik bestehen – einschließlich eines vollautomatisierten 40 Meter hohen Hochregallagers. Durch die Zentralisierung der Lagerung aller verpackten Schokoladenprodukte wird die Effizienz des Warenflusses optimiert.

Der neue Logistikstandort wird unter anderem mit Solarzellen, Erdwärme, Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Bereiche für E-Bikes ausgestattet sein. Darüber hinaus verfügt das Zentrallager über eine direkte Verbindung zum Hafen von Antwerpen für die weltweite Distribution.

www.miebach.com www.barry-callebaut.com

 
 
  03.04.2020 | Packaging, Verband

FFI bescheinigt Mitgliedsunternehmen Systemrelevanz

Der Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) e. V. in Frankfurt/Main stellt seinen Mitgliedsunternehmen und assoziierten Mitgliedern aktuelle Bestätigungen als systemrelevante Unternehmen vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie aus.

Der Fachverband Faltschachtel-Industrie (FFI) e. V. in Frankfurt/Main stellt seinen Mitgliedsunternehmen und assoziierten Mitgliedern aktuelle Bestätigungen als systemrelevante Unternehmen vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie aus. Die Hersteller von Faltschachteln und ihre Zulieferer für Roh-, Betriebs- und Hilfsmittel sowie für Maschinen und Werkzeuge sind systemrelevante Unternehmen in der Lieferkette zur Versorgung der Bevölkerung mit Lebens- und Arzneimitteln, Medizinprodukten, Gegenständen der persönlichen Schutzausrüstung und Produkten zur Desinfektion sowie sonstigen Gütern des täglichen Bedarfs.

Diese Feststellung resultiert aus einem Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 23. März, wonach die gesamte Land- und Ernährungswirtschaft als systemrelevante Infrastruktur anerkannt wird, und aus der Leitlinie Kritis Ernährung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vom 27. März, in der unter anderem Unternehmen zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterial sowie deren Zulieferbetriebe der Kritischen Infrastruktur Ernährung gleichgestellt werden.

„Faltschachtelhersteller erhalten von ihren Lebensmittelkunden und Einzelhändlern momentan verstärkt Aufforderungen, die Systemrelevanz und die Versorgungssicherheit als Lieferant zuzusagen“, erläutert FFI-Geschäftsführer Christian Schiffers. „Dabei wollen wir unsere FFI-Mitglieder und assoziierte FFI-Mitglieder als Partner in der Lieferkette unterstützen, indem wir ihnen vom Verband individuelle Bestätigungen zur Systemrelevanz in der Lieferkette für Lebensmittel, pharmazeutische Produkte und andere benötigte Produkte des täglichen Bedarfs ausstellen.“

www.ffi.de

 
 
  02.04.2020 | Packaging

Statement von Horst Bittermann, Präsident von Pro Carton

Angesichts der aktuellen Krise mit Covid-19 richtet Horst Bittermann, Marketingleiter von Mayr-Melnhof Karton und Präsident von Pro Carton, der Europäischen Vereinigung der Karton- und Faltschachtelindustrie, einen Appell an die Branche.

Angesichts der aktuellen Krise mit Covid-19 richtet Horst Bittermann, Marketingleiter von Mayr-Melnhof Karton und Präsident von Pro Carton, der Europäischen Vereinigung der Karton- und Faltschachtelindustrie, einen Appell an die Branche. „Die Welt steht vor einer der größten Herausforderungen unseres Lebens, der globalen humanitären Situation von Covid-19. Jetzt ist es an der Zeit, an einem Strang zu ziehen, sich gegenseitig zu unterstützen und sich an die Vorgaben unserer lokalen Regierungen und Gesundheitsdienste zu halten. Die Karton- und Faltschachtelindustrie unternimmt alles, um den Fluss wichtiger Güter, insbesondere von Verpackungen für Lebensmittel, Arzneimittel und Hygieneprodukte, aufrechtzuerhalten. Sie ist sich dabei ihrer entscheidenden Rolle für die Versorgungssicherheit bewusst. Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft sehr ernst. Alle europäischen Kartonfabriken arbeiten mit voller Kapazität, und die Verarbeiter sind bestrebt, die hohe Nachfrage in den kritischen Sektoren zu befriedigen. Ein großes Dankeschön geht an alle Mitarbeiter innerhalb unserer Industrie, die eine enorme Arbeit leisten, um den enormen Anstieg der Nachfrage, den wir beobachten, zu bewältigen.

Es wird unweigerlich Herausforderungen geben, die vor uns liegen. Um eine breite Verfügbarkeit von Waren zu gewährleisten, muss die Lieferkette von ihrem Anfang bis zum Haus des Verbrauchers reibungslos funktionieren. Für uns bedeutet das, dass wir über genügend Rohstoffe verfügen müssen, sowohl über Frischfasern als auch über Recyclingfasern. Es ist von wesentlicher Bedeutung, dass die Versorgung mit Zellstoff aufrechterhalten wird und dass Verpackungen auf Papierbasis und andere Papierprodukte dem Recycling zugeführt werden (mit getrennter Sammlung, wo dies praktiziert wird). Es ist unerlässlich, dass die lokalen Regierungen und Räte den Betrieb dieser Recyclingsysteme aufrechterhalten, um zu gewährleisten, dass genügend recycelte Papierfasern zur Verfügung stehen.“

www.procarton.com

 
 
  01.04.2020 | Packaging, Personen, Technology

Fraunhofer IVV: Wechsel in der geschäftsführenden Institutsleitung

Am 31. März 2020 hat sich Prof. Dr. Horst-Christian Langowski, langjähriger Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising, aus der Institutsleitung verabschiedet und ist in den Ruhestand gegangen.

Am 31. März 2020 hat sich Prof. Dr. Horst-Christian Langowski, langjähriger Leiter des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising, aus der Institutsleitung verabschiedet und ist in den Ruhestand gegangen. Seit fast 30 Jahren wirkte er am Fraunhofer IVV, die letzten 16 Jahre davon als Institutsleiter. Seine Nachfolgerin Frau Prof. Dr. Andrea Büttner ist bereits seit 1. November 2019 im Amt und hat am 1. April 2020 die geschäftsführende Leitung des Instituts übernommen. Außerdem hat sie zu diesem Zeitpunkt auch im Kompetenzzentrum für angewandte Forschung in der Lebensmittel- und Verpackungstechnologie (Klevertec) in Kempten seine Nachfolge als wissenschaftliche Leitung angetreten. Gemeinsam mit dem Führungsteam des Fraunhofer IVV stellt sich Frau Prof. Büttner gerade auch den aktuellen Herausforderungen. Alle Mitglieder des Instituts arbeiten mit Hochdruck daran, gemeinsam mit dessen Partnern die sichere, nachhaltige und hochwertige Versorgung mit Lebensmitteln sicherzustellen und neue Verpackungskonzepte zu entwickeln.

www.ivv.fraunhofer.de

 
 
  01.04.2020 | Packaging, Point of Sale, Verband

Deutscher Verpackungskongress wird zum Doppelevent

Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) legt den im März verschobenen Deutschen Verpackungskongress und das regulär für September geplante Branchenevent zur Verleihung des Deutschen Verpackungspreises auf 23. September 2020.

Das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) legt den im März verschobenen Deutschen Verpackungskongress und das regulär für September geplante Branchenevent zur Verleihung des Deutschen Verpackungspreises auf 23. September 2020. Neuanmeldungen für den in Berlin stattfindenden Doppelevent sind ab Mitte April zu reduzierten Kosten möglich. Nachdem der ursprünglich für den 19. und 20. März geplante 15. Deutsche Verpackungskongress aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2-Pandemie verschoben werden musste, hat das dvi aus der Not eine Tugend gemacht. Der Netzwerk- und Branchengipfel, der sich unter dem Motto „Packaging for a better tomorrow“ den Game-Changer-Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung widmet, findet nun im Rahmen eines Doppelevents gemeinsam mit der feierlichen Verleihung des Deutschen Verpackungspreises in Berlin statt.

Nach dem regulären Kongressprogramm von 10 bis 16 Uhr folgt die Verleihung der Deutschen Verpackungspreise ab 16.30 Uhr. Gegen 18 Uhr lädt das dvi die Teilnehmer zum Abschluss der Doppelveranstaltung zu einem rund einstündigen Light Dinner.

www.verpackungskongress.de

 
 
  01.04.2020 | Point of Sale, Verband

Versorgungssicherheit: Wellpappenindustrie als systemrelevant eingestuft

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat in den aktuellen „Leitlinien KRITIS Ernährung“ Betriebe zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterial für Erzeugnisse der Ernährungsindustrie aufgeführt.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat in den aktuellen „Leitlinien KRITIS Ernährung“ Betriebe zur Herstellung von Verpackungen und Verpackungsmaterial für Erzeugnisse der Ernährungsindustrie aufgeführt. „Damit erkennt die Bundesregierung die wichtige Rolle von Verpackungen für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung an“, sagt Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbands der Wellpappen-Industrie (VDW). Der VDW hatte sich mit anderen Verbänden der Verpackungsindustrie in einer Stellungnahme an die Bundesregierung gewandt, um die formelle Einstufung als systemrelevant zu erhalten. Die Einstufung bedeutet für die Wellpappenhersteller, dass sie von Pandemie-bedingten Betriebsschließungen, unter Berücksichtigung des notwendigen Gesundheitsschutzes ausgenommen würden. Damit verbunden sind außerdem befristete Maßnahmen, um ausreichend Arbeitskräfte beschäftigen zu können.

Die deutschen Wellpappenhersteller hatten bereits vor einigen Tagen deutlich gemacht, dass sie die Belieferung der Hersteller von Lebensmitteln, medizinischen Gütern und Medikamenten mit leistungsfähigen Transportverpackungen aus Wellpappe sicherstellen. „Unsere Mitglieder reagieren flexibel auf die derzeitigen Nachfragespitzen aus diesen Bereichen, weiten ihre Kapazitäten bei Bedarf aus und schaffen damit Liefersicherheit.“ Transportverpackungen aus Wellpappe bilden das Rückgrat der Logistik: In Deutschland werden etwa zwei Drittel aller Waren in Wellpappe verpackt, um in die medizinischen Versorgungszentren, die Geschäfte des Einzelhandels und zu den Verbrauchern zu gelangen.

Um Liefersicherheit aufrecht erhalten zu können, sind die Wellpappenhersteller auf die zuverlässige Versorgung durch ihre Zulieferer angewiesen. „Für die Herstellung von Transportverpackungen, in denen Müsli, Konserven oder Reinigungsmittel transportiert werden, benötigen wir unter anderem Papier, Leim und Druckfarben“, so Wolfrum. „Daher ist es wichtig, dass auch unsere Partner aus den Zulieferbranchen als systemrelevant eingestuft wurden.“

www.wellpappen-industrie.de

 
 
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