Schubert gewinnt „Lean & Green Management Award“
Der erfolgreiche Abschluss der umfassenden Evaluation verdeutlicht, dass Schubert lösungsorientiert und nachhaltig agiert – dank einer Kultur, die beide Aspekte lebt, statt sie lediglich zu systematisieren.
Selten sind zwei Konzepte so eng miteinander verbunden: Schlanke Prozesse, etwa in Beschaffung, Konstruktion und Logistik, begünstigen nachhaltiges Handeln. So lassen sich meist dort Ressourcen sparen, wo ohnehin kurze Wege bestehen oder Innovationen den Produktionsalltag bestimmen. Der Gerhard Schubert GmbH gelingt diese Kombination nicht nur; sie übertrifft den branchenüblichen Standard auch bei weitem, wie ein eintägiges Assessment der T&O Group im Juni in Crailsheim ergab. Im April hatte sich das Unternehmen erfolgreich dafür beworben. Die auf Lean-Methodik sowie Umwelt-, Material- und Energiefragen spezialisierte deutsche Unternehmensberatung richtet seit 2012 den „Lean & Green Management Award“, eine Auszeichnung für bestes Ressourcenmanagement in mehreren Kategorien aus. 2025 bewertete sie 18 Unternehmen, denen der Sprung aus der Vorrunde in die engere Assessmentwahl geglückt war.
Im Fokus der Bewertung steht die Frage, wie Unternehmen effizienter mit Ressourcen umgehen können, um Verschwendung vorzubeugen. Zur Beurteilung analysiert die T&O Group Prozesse und Methodiken ausgewählter Unternehmen in Kernbereichen der Unternehmenspraxis wie Logistik, Supply Chain und Strategie. Daraus leiten Experten von T&O, der TU München und der TU Würzburg-Schweinfurt einen Maßstab ab, an dem sich die teilnehmenden Unternehmen messen lassen – mit durchschlagendem Erfolg für Schubert. „Die Auszeichnung ‚Lean & Green Exzellenz‘ belegt, dass wir Lean-Methoden und einen sparsamen Umgang mit Ressourcen nahtlos integrieren – und damit weit über dem Durchschnitt liegen. Das macht uns stolz und motiviert uns, an diesem Ansatz festzuhalten“, erläutert Tobias Bierlein, Gruppenleitung GRIPS Prozessmanagement bei Schubert. Maßgeblich für dieses beeindruckende Ergebnis sei das erfolgreiche Zusammenspiel von Schuberts Nachhaltigkeitsprogramm Mission Blue und der unternehmenseigenen Methodik GRIPS, kurz für „Gemeinsam in Richtung Innovation, Prozesse und Standards“.
Mit GRIPS fördert Schubert unternehmensweit das Umsetzen durchdachter, praxistauglicher Lösungen, um auf Kernziele wie Wachstum, Profitabilität und Klimaneutralität einzuzahlen – aus der Belegschaft heraus, ohne externe Unterstützung. „Eine kurze Entscheidungsfindung, praktikable Vorschläge und Teamarbeit bilden den Kern von GRIPS und damit die Grundlage für die hohe operative Wirksamkeit, die die Jury überzeugte“, betont Jens Stoll, Leitung technische Organisation bei Schubert. Diese Effizienz zeige sich auch im größeren Kontext, so Stoll: Bei der Beschaffung beispielsweise setze Schubert konsequent auf lokale Partner für kurze, resiliente Lieferketten – ein in der Branche keineswegs übliches Vorgehen. „Wir haben kaum Material auf der Straße, bleiben durch den lokalen Ansatz flexibel und damit unabhängiger von globalen Herausforderungen.“
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