Hohe Kakaopreise belasten das Ergebnis von Hershey
Wie das Unternehmen meldete, stieg der organische Nettoumsatz währungsbereinigt um 4,2 Prozent. Dabei haben sich die Akquisitionen von Sour Strips in 2024 und LesserEvil, LLC in 2025 mit 0,5 Prozentpunkten positiv ausgewirkt, während die Währungseffekte mit 0,3 Prozentpunkten negativ ausfielen. Der ausgewiesene Nettogewinn betrug im Vorjahr 883,3 Mio. US-Dollar, was einen Rückgang von 60,3 Prozent bedeutet. Angesichts der hohen Rohstoffkosten, insbesondere bei Kakao, gab es bei den Süßwaren einen Rückgang im Mengen- und Produktmix-Rückgänge um 2 Prozent bei gleichem Preisniveau deutlich, während die Mengen bei Salzigen Snacks bei einem um 1 Prozent niedrigeren Preis bei 8 Prozent stabil blieben.
Im vierten Quartal 2025 erreichte der Konzern einen konsolidierten Nettoumsatz von rund 3.1 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg von 7,0 Prozent. Der organische Nettoumsatz stieg währungsbereinigt um 5,7 Prozent, und der ausgewiesene Nettogewinn betrug 320 Mio. US-Dollar bzw. 1,57 US-Dollar je Aktie (verwässert), was einem Minus von 59,9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 bedeutet.
„Mit Blick auf das Jahr 2026 sind wir fest von der positiven Entwicklung unseres Geschäfts überzeugt“, erklärte Kirk Tanner, Präsident und CEO der Hershey Company. „Ich bin stolz darauf, wie unsere Teams ein herausforderndes Umfeld gemeistert und dabei operative Exzellenz, wirkungsvolle Innovationen und eine gekonnte Umsetzung bewiesen haben, die zu konkreten Ergebnissen führt. Wir bauen die Kompetenzen und Markeninvestitionen aus, die uns für anhaltenden Erfolg positionieren. Dabei konzentrieren wir uns darauf, unsere Basis zu stärken, die Profitabilität zu verbessern und die nächste Phase unserer Strategie voranzutreiben, um langfristiges Wachstum und Wertschöpfung für unsere Aktionäre zu erzielen.“
Im Ausblick auf das laufende Jahr erwartet Hershey einen Anstieg des ausgewiesenen Nettoumsatzes für das Gesamtjahr um voraussichtlich um 4 bis 5 Prozent. Treiber dieses Wachstums sind laut Angaben realisierte Nettopreise sowie verstärkte Innovationen, kulturelle und saisonale Aktionen und höhere Werbeausgaben zur Unterstützung der Nachfrage. Demgegenüber sollen das Umsatzwachstum und die Erholung der Bruttomarge laut Angaben die erhöhten strategischen Investitionen in Marken, Kompetenzen und Technologien sowie die höheren Zinsaufwendungen mehr als kompensieren.
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