Flexible Packaging Europe begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, die Integrität von PPWR zu verteidigen
Die FPE, der materialneutrale europäische Verband, der Anbieter von flexiblen Verpackungsmaterialien vertritt, begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission, die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) im Rahmen des Umwelt-Omnibuspakets nicht erneut zu öffnen, sondern sich stattdessen auf die vorrangige Entwicklung von Sekundärrecht zu konzentrieren. Die FPE fordert das Europäische Parlament und den Rat nachdrücklich auf, die Europäische Kommission zu unterstützen und die Integrität dieser Verordnung weiterhin zu schützen.
Die FPE erklärte, dass die PPWR ein sorgfältig ausgewogener Text sei, der das Ergebnis jahrelanger technischer Arbeit und politischer Verhandlungen sei. Eine erneute Auflegung würde die Rechtssicherheit für Unternehmen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU genau in dem Moment untergraben, in dem Unternehmen Vorbereitungen treffen und bereits Investitionen tätigen, um wichtige Verpflichtungen zu erfüllen, die bald in Kraft treten werden.
„Angesichts der baldigen Inkraftsetzung mehrerer Anforderungen muss die Politik, damit die Branche wettbewerbsfähig bleibt, die Rechtssicherheit auf die rechtzeitige Verabschiedung fairer und praktikabler sekundärer Rechtsvorschriften konzentrieren“, erklärte Karri Koskela, Vorsitzender von Flexible Packaging Europe. „Vor diesem Hintergrund begrüßen wir, dass die Veröffentlichung der Mitteilung der Kommission zur PPWR und der häufig gestellten Fragen als Priorität angesehen wird – neben den sekundären Rechtsvorschriften sind dringend Klarstellungen zu einigen Bestimmungen und Definitionen erforderlich.“
Laut FPE bieten flexible Verpackungen bereits eine außergewöhnliche Ressourceneffizienz mit einem Verpackungs-Produkt-Verhältnis, das fünf- bis zehnmal niedriger ist als bei alternativen Verpackungsmaterialien. Die IFEU-Szenarioanalyse zeigt, dass durch die Umstellung auf flexible Verpackungen das Gesamtgewicht der für FMCGs außer Getränken in Europa verwendeten Verpackungen um 21 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden könnte. Verbindliche Minimierungsanforderungen unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit Materialien und spiegeln das langjährige Engagement von FPE für Ressourcenschonung und Dekarbonisierung wider.
Zum Newsletter anmelden
Info
Seit 2011 informiert die Fachzeitschrift sweets processing (sp) die Leser in der Süßwarenbranche über neue Entwicklungen und Branchen-News im gesamten Zulieferspektrum und berichtet ausführlich über internationale Unternehmen und Anbieter in diesem Bereich.sweets processing ist das zweite Magazin von SWEETS GLOBAL NETWORK – neben dem in der Branche seit Jahrzehnten anerkannten SG-Magazin. Im Fokus von sp steht die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau der Rohstoffe über Ingredienzen, die Herstellungs- und Verpackungstechnologie mit all ihren Facetten bis hin zu den Verpackungsmaterialien.
Der Leserkreis von sweets processing umfasst den Personenkreis und den Firmen, die über Investitionen und Einkauf entscheiden, insbesondere die Verantwortlichen in der Produktion, in Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement, im Einkauf und im Supply Chain Management und darüber hinaus die Gesellschafter und Geschäftsführer der Unternehmen.
sweets processing erscheint im Zwei-Monats-Rhythmus in deutscher und englischer Sprache. Die Auflage beträgt 5.500 Exemplare, rund 3.000 davon gehen ins europäische Ausland. sweets processing ist auch als E-Paper erhältlich.
Über uns
Der internationale Süßwarenhandelsverband SWEETS GLOBAL NETWORK e. V. (SG) ist mit über 300 Mitgliedsunternehmen aus zehn Ländern das etablierte Netzwerk und die führende Kommunikationsplattform für alle Süßwarenexperten im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) und darüber hinaus. Ein Großteil aller Unternehmen, die mit Süßwaren handeln bzw. Süßwaren herstellen (Süßwarengroßhändler, Süßwarenfachhändler, Importeure, Agenturen und Hersteller), profitieren aufgrund Ihrer Mitgliedschaft von den hochwertigen Leistungen und exklusiven Einladungen. Dazu kommen rund 40 Fördermitglieder aus der Süßwaren-Zulieferindustrie.
Durch den Internationalen Süßwaren-Kongress in Berlin hat der Verband außerdem seine traditionellen Fachtagungen und Workshops über die Grenzen hinaus erweitert.
Zusätzlich haben die gesellschaftlichen Ereignisse des Verbandes in der Branche Gewicht, allen voran der SG-Neujahrsempfang in München und das ISM WARM UP in Köln am Vorabend der ISM.
SG berücksichtigt die stärker werdenden Tendenzen zur globalen Informations- und Wissensgesellschaft, ohne die Belange im lokalen Bereich außer Acht zu lassen. Die Kontakte auf den Messen weltweit, die Berichte im SG-Magazin sowie im Fachmagazin sweets processing, der SG-Newsletter (erscheint mehrmals pro Woche) und das jährliche Nachschlagewerk SG-Directory „Der SÜSSWARENMARKT“ unterstreichen die internationale Verflechtung.