Neue Sichtermühle Alpine Dual Mill ADM von Hosokawa Alpine
Die Hosokawa Alpine AG erweitert mit einer neuen Sichtermühle ihr Produktportfolio: Die Alpine Dual Mill (ADM) vereint die Vorteile der bereits existierenden Sichtermühlen-Baureihen ACM und ZPS des Maschinen- und Anlagenbauers aus Augsburg und ist dabei flexibler nutzbar als jede andere Sichtermühle auf dem Markt.
Die neue Mühle ermöglicht die Herstellung feinster Pulver mit einem Oberkorn im einstelligen μm-Bereich. Da sie gleichzeitig leicht zu reinigen ist, ist sie vor allem für die Chemie- und Lebensmittelbranche interessant. Zudem punktet die Alpine Dual Mill im Betrieb auch mit einem niedrigen Druckverlust und einer energieeffizienten Vermahlung. Hosokawa Alpine wird die Sichtermühle Alpine Dual Mill ADM in vier verschiedenen Baugrößen anbieten. Neben der Variante für sehr feine Produkte wird Hosokawa Alpine auch ein Modell für mittelfeine Produkte anbieten.
Zusätzlich zu den bewährten Sichträdern werden in der Alpine Dual Mill ADM neue und besonders fein trennende Sichträder eingesetzt. „Die neue Sichtermühle kann mit drei unterschiedlichen Sichtrad-geometrien für spezifische Anforderungen und höchste Feinheit betrieben werden, wodurch der Einsatzbereich für unsere Kunden sehr flexibel gestaltbar wird“, betont Daniel Droop, Senior R&D Manager bei Hosokawa Alpine. Die Mühle erzielt im Vergleich zu den Sichtermühlen ACM und ZPS einen höheren Durchsatz bei gleicher installierter Antriebsleistung.
Die Funktionsweise der ADM entspricht grundsätzlich der Funktionsweise der Sichtermühle ACM. „Zunächst wird das Mahlgut der ADM pneumatisch oder über eine Förderschnecke zugeführt. Die Zerkleinerung erfolgt anschließend durch den Aufprall des Mahlgutes auf die rotierenden Mahlwerkzeuge und auf die feststehende Mahlbahn“, erklärt Daniel Droop. Mit Schlagkanten-Geschwindigkeiten von bis zu 135m/s werden Feinheiten von d97 unter 7 μm erreicht. Die vom nachgeschalteten Ventilator durch die Mühle gesaugte Prozessluft erfasst das Mahlgut und führt es an den Leitschaufeln des im Mahlraum vorhandenen Leitkonus entlang.
Charakteristisch für die Maschine ist der integrierte dynamische Sichter. Das von den Leitschaufeln gleichgerichtete Produkt-Luft-Gemisch wird gleichmäßig dem rotierenden Sichter zugeführt. Im Sichtbereich erfolgt aufgrund zweier entgegengesetzter Kräfte und der unterschiedlichen Masse der Partikel die Trennung in Grob- und Feingut. Das Grobgut wird vom Sichtrad abgewiesen, in die Mahlzone zurückgeführt und erneut beansprucht. Das Feingut passiert das Sichtrad und tritt aus der Mahlkammer aus. Die Trenngrenze wird über die Drehzahl des Sichtrades eingestellt und lässt sich auch während des Mahlbetriebs stufenlos verstellen.
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