Automatica: Premiere für Schubert in München
Die Messepräsenz von Schubert steht im Zeichen einer wegweisenden Technologie: Der autonom arbeitende Cobot tog.519 – eine Eigenentwicklung – veranschaulicht eindrucksvoll, wie sich hohe Flexibilität und Leistung dank vollintegriertem System vereinen lassen.
Fast könnte man meinen, die Roboter liebten Apfelchips so sehr wie manch menschlicher Verbraucher: Äußerst behutsam legen sie Beutel mit dem gesunden Snack in Schachteln – so zu sehen am Messestand 530 der Gerhard Schubert GmbH, die erstmals auf der Automatica als Aussteller zu Gast sein wird. Gleich zwei Cobots des Typs tog.519 führen in Halle B5 des Münchner Trade Fair Centers mehrere Anwendungsszenarien für Lebensmittel und Kosmetik aus.
Mit dem tog.519 gelang Schubert eine technologisch bedeutsame Ingenieursleistung für Pick-and-Place-Anwendungen. Die wendige Maschine aus Crailsheim pickt mit bis zu 90 Takten pro Minute Produkte so schnell wie keine andere Lösung am Markt. Möglich macht’s ein Konzept, das Robotik und Bildverarbeitung nahtlos in ein Gesamtsystem integriert. „Dies bietet dem Cobot große Flexibilität und Mobilität“, erläutert Hannes Häusler, Leiter des Cobot-Bereichs bei Schubert.
Komplettlösung aus Crailsheim Der tog.519 kann selbst unsortierte Objekte picken und beispielsweise in bewegte Trays platzieren. So auch auf der Messe: Dank KI-basierter Bilderkennung „erkennt“ der Cobot unterschiedliche Objekte und meistert den „Griff in die Unordnung“ stets zuverlässig. Selbst das komplexe Aufrichten und Abstellen von leeren Flaschen in Pucks übernimmt die Crailsheimer Entwicklung dank durchdachter Vision-Technologie, die Schubert mit einer patentierten fünfachsigen SCARA-Kinematik kombiniert. „Kamerasystem und Roboter stammen aus unserem Haus und harmonieren miteinander. Diese Integration macht unsere Lösung am Markt einmalig“, führt Häusler aus. Dank KI-gestütztem Vision-System entfällt die sonst sehr aufwändige Programmierung der Bilderkennung mittels Algorithmik. Die Bedienung gelingt deshalb ohne profunde IT-Kenntnis – nicht nur bei Apfelchips.
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