Im Vergleich zur Vorveranstaltung hat sich die Fläche für Start-ups mehr als verdoppelt. (Bild: Messe Düsseldorf / ctillmann)
Im Vergleich zur Vorveranstaltung hat sich die Fläche für Start-ups mehr als verdoppelt. (Bild: Messe Düsseldorf / ctillmann)
20.03.2026 | Messe

Das sind die Start-ups auf der interpack 2026

Jedes Jahr bereichern junge Unternehmen die Welt der Verarbeitungs- und Verpackungsindustrie. 22 von ihnen präsentieren sich auf der interpack 2026 in der Start-up Zone.

Von Nachhaltigkeit über Digitalisierung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen: 22 Start-ups aus acht Ländern präsentieren auf der interpack in der Halle 7a ihre Lösungen für die Processing- und Packaging-Industrie und decken damit zentrale Transformationsfelder der Branche ab. Die interpack findet mit insgesamt 2.800 Ausstellern aus 67 Ländern vom 7. bis 13. Mai in Düsseldorf statt. Vertreten sind Start-ups aus Deutschland, Schweden, Indien, Portugal, Südkorea, Österreich, Estland und Großbritannien. Ihre Angebote reichen von biobasierten und recyclingfähigen Materialien über Mehrwegsysteme und HealthCare-Versandverpackungen bis hin zu Softwareplattformen für ESG-Reporting, PPWR-Compliance, Serialisierung und KI-gestütztes Operations-Management. Auch neue Ansätze in der Prozesstechnik sind vertreten, etwa in der Mischtechnologie oder bei intelligenten Plattformlösungen für Verpackungsprozesse.

Lebensmittelqualität und Haltbarkeitsverlängerung
Eines der Start-ups ist Innoscentia aus Schweden. Das Unternehmen unterstützt die Lebensmittelindustrie dabei, Mindesthaltbarkeitsdaten präziser zu steuern. „Konservative Mindesthaltbarkeitsdaten verwirren Verbraucherinnen und Verbraucher, verkürzen das Verkaufsfenster für Einzelhändler und verschärfen so das massive globale Problem der Lebensmittelverschwendung“, sagt Henrik Nilsson, CEO von Innoscentia.

Materialinnovation für kreislauffähige Verpackungen
Cell2Green hat eine recyclingfähige, biologisch abbaubare Cellulosefolie aus nachwachsenden Rohstoffen als Alternative zu Kunststofffolien entwickelt. Die Herstellung erfolgt ohne toxische Chemikalien unter Nutzung von Cellulose aus Holz oder Reststoffen der Papierindustrie. „Unsere Lösung ist sowohl kreislauffähig als auch für sensible Einsatzbereiche geeignet, in denen Folien häufig in die Umwelt gelangen – etwa in der Landwirtschaft, bei Bioabfällen oder bei verbrauchernahen Verpackungen. Gleichzeitig erfüllt die Folie industrielle Anforderungen wie Feuchtigkeitsbeständigkeit, Siegelfähigkeit und prozesssichere Verarbeitung – ganz ohne Additive“, erklärt Dirk Hollmann, CEO & Co-Founder von Cell2Green.

Die Start-up Zone ergänzt das Angebot der interpack um neue technologische Ansätze und Geschäftsmodelle. Sie schafft Raum für Austausch zwischen jungen Unternehmen und internationalen Entscheidern der Branche.

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