Deutsche Papiersackindustrie: leichte Erholung gegenüber 2024
Die Unternehmen lieferten 3,2 % mehr Papiersäcke aus als im Vorjahr. Trotz verhaltener Nachfrage, hoher Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten zeigen sich die Mitgliedsunternehmen der Gemeinschaft Papiersackindustrie e. V. (GemPSI) mit ihrer Geschäftslage zufrieden und blicken vorsichtig optimistisch ins laufende Geschäftsjahr. Zugleich bereitet sich die Branche intensiv auf die anstehenden europäischen und nationalen regulatorischen Anforderungen vor.
Die deutsche Papiersackindustrie schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Plus von 3,2 % bei den ausgelieferten Papiersäcken ab. Wachstum zeigte sich in fast allen Marktbereichen – besonders im Agrar- und Ernährungssektor mit deutlichen Zuwächsen bei Saatgut, Futtermitteln, Milchpulver und Nahrungsmitteln. Auch Mineralien entwickelten sich positiv, während die Märkte für Baustoffe ohne Zement und Chemikalien leicht zulegten. Lediglich bei Papiersäcken für Zement war ein Rückgang zu verzeichnen. Im europäischen Vergleich behauptet die deutsche Papiersackindustrie weiterhin den zweiten Platz hinter Italien.
Mit durchschnittlich 3,0 Punkten bewerten die GemPSI-Mitglieder ihre Geschäftslage 2025 als befriedigend und damit um 0,2 Punkte besser als im Vorjahr. Ihre Zufriedenheit mit der Geschäftslage liegt auf Vorjahresniveau. Positiv wirkten sich nach Angaben der Befragten insbesondere ihr Angebot qualitativ hochwertiger Verpackungslösungen sowie das vertrauensvolle Verhältnis zu ihren Kunden aus. Trotz erheblicher Schwankungen und Unsicherheiten stieg die Nachfrage nach Papiersäcken im Jahresverlauf.
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