Fairtrade Österreich feiert 30-jähriges Jubiläum
Auch im Handel gewinne Fairtrade-Schokolade weiter an Bedeutung. Der Marktanteil von Fairtrade-zertifizierten Tafelschokoladen liegt mittlerweile bei mehr als 14 Prozent (Quelle: NielsenIQ). Damit habe sich Fairtrade-Kakao von einer Nischeninitiative zu einem festen Bestandteil des österreichischen Schokoladenmarkts entwickelt. Heute werden in Österreich knapp 12.000 Tonnen Fairtrade-Kakao pro Jahr verarbeitet.
Wie die Organisation weiter mitteilt, zeigt sich gerade in Zeiten stark schwankender Kakaopreise, wie wichtig Stabilität für die Kakaobauern ist. Nach historischen Höchstständen sind die Weltmarktpreise zuletzt wieder deutlich gefallen. Für viele Kakao-Kooperativen und ihre Mitgliederfamilien bedeutet das mittelfristig wieder sinkende Einnahmen, während gleichzeitig Klimawandel, Schädlinge und steigende Produktionskosten die Landwirtschaft erschweren.
Dass faire Handelsbedingungen in der Kakaoindustrie konkrete Verbesserungen im Ursprung bewirken können, zeigt eine aktuelle Einkommensstudie aus Côte d’Ivoire. Demnach erzielen 74 Prozent der Fairtrade-Kakaobauern mittlerweile ein Einkommen nahe der existenzsichernden Schwelle. Gleichzeitig ist der Anteil der Haushalte in extremer Armut deutlich gesunken - von 36 Prozent im Jahr 2020 auf derzeit 17 Prozent.
„Solche Entwicklungen zeigen, dass Veränderung möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Strang ziehen. Und hier gilt es nahtlos anzuknüpfen. Für mich ist das Ansporn und Auftrag zugleich, in den nächsten Jahren noch mehr zu erreichen", sagt Hartwig Kirner, der seit knapp 20 Jahren Geschäftsführer von Fairtrade Österreich ist. „Dieser Erfolg ist nur möglich, weil es Unternehmen gibt, die Nachhaltigkeit leben, weil Menschen auf das Fairtrade-Siegel achten und weil österreichweit Tausende Geschäfte für eine flächendeckende Verfügbarkeit sorgen."
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