Trapo ist mit einem Stand auf der Logimat vertreten. (Bild: Trapo)
Trapo ist mit einem Stand auf der Logimat vertreten. (Bild: Trapo)
23.03.2026 | IT/Logistik

Die aktuelle TLS-Generation von Trapo: Be- und Entladen in neuer Dimension

Die neueste Generation des autonom agierenden Trapo Loading Systems bietet jetzt dank einer Vielzahl an Optimierungen sowie innovativer Features noch mehr Leistung.

Grundsätzlich geblieben ist auch bei der neuesten Version des TLS 3600: Das aus Fahrzeug und Dock bestehende Gesamtsystem des renommierten deutschen Herstellers arbeitet vollautomatisch ganz ohne menschliches Eingreifen – und entschärft damit erheblich die bisherige Gefahrenzone zwischen Lager und Verladerampe. In einem Arbeitsgang können dabei parallel bis zu drei Paletten mit einer Traglast von jeweils maximal 1.200 kg zügig und zugleich sicher verladen werden. Für den Einsatz sind keine Umbauten am Lkw erforderlich, die direkte Anbindung an ein vollautomatisches Regallager ist möglich.

Das Starten des Verladevorgangs erfolgt intuitiv mit einem übersichtlich visualisierten Bedienpanel außerhalb der Ladezone. Die Position des TLS wird vor und während der Einfahrt in den Lkw autonom geregelt, wobei das System dank des schmalen Aufbaus nebenliegende Ladetore nicht versperrt, an der Rampe etwaige Höhenunterschiede und auch Schrägstellungen des Lkw autark korrigiert und problemlos bis zu 4° Steigung der Verladebrücke bewältigt. Integrierte Tracking Funktionen erfassen jede Palette und stellen sicher, dass das Verladeschema exakt eingehalten wird.

Mit dem aktuellen „Make Over“ hat Trapo sein bislang im Markt einzigartiges Transport Loading System in puncto Performance und Bedienkomfort jedoch nun auf ein neues Level gesetzt. Am augenfälligsten ist dabei die Verkürzung des TLS auf insgesamt zehn Meter, wodurch im Vergleich zur bisherigen Ausführung bis zu 17 % mehr nutzbare Fläche in der Ladezone zur Verfügung steht. Im Unterschied zu einem One-Shot-Produkt, das auf einer Länge von ca. 20 m vor einer Laderampe fest installiert wird und bei denen der Lkw zudem präzise ausgerichtet werden muss, beansprucht das TLS 3600 sogar insgesamt nur die Hälfte des Raumbedarfs.

Für maximale Flexibilität können die Paletten über Shuttle-Systeme oder Fördertechnik von hinten oder von der Seite zum Ladungssystem befördert werden. Ein optionaler Einführtrichter zwischen Laderampe und Lkw gleicht zudem größere Überstände der Vollpaletten aus.

Das rund 4 t schwere Fahrzeug mit einer Länge von 4,40 m (inklusive Zinken), einer Breite von 2,15 m und einer Höhe von 1,35 mn (bei eingefahrenem Hubmast) bildet mit dem Dock dabei stets eine durch und durch smarte Einheit. Als fest installierte Variante bedient das 4,90 m lange, 4,30 m breite und damit ebenfalls recht kompakte Dock passgenau eine Ladeluke. Bei der verfahrbaren Variante lassen sich nacheinander bis zu drei Laderampen anfahren.

Zum Newsletter anmelden

Frau Herr
 
*