04.02.2026 | International, Messe

ISM 2026 setzt den internationalen Maßstab

Vom 1. bis 4. Februar hat die ISM in Köln ihre Position als weltweit führende Fachmesse für Süßwaren und Snacks bestätigt. Mit rund 1.600 ausstellenden Unternehmen aus 72 Ländern und einem Auslandsanteil von 87 Prozent präsentierte sich die Messe auf konstant hohem internationalem Niveau. Parallel setzte die ISM Ingredients bei ihrer Premiere als eigenständiges Messeformat ein starkes Zeichen und erreichte mit 87 Ausstellern eine nahezu verdreifachte Ausstellerzahl gegenüber dem früheren Ingredients-Segment der ProSweets Cologne.

 

Insgesamt nutzten rund 32.500 Fachbesuchende aus 140 Ländern das Messetrio zur Geschäftsanbahnung, für Ordergespräche und zum Aufbau neuer Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die hohe Beteiligung internationaler Entscheiderinnen und Entscheider aus Handel, Industrie und Zulieferindustrie unterstrich die Bedeutung der Messe als zentrale Businessplattform in einem dynamischen Marktumfeld. Ergänzt wurde der Businessfokus durch vielfältige Networking- und Eventformate, die den persönlichen Austausch förderten.

„In Zeiten volatiler Märkte braucht die Branche Plattformen, die Orientierung geben und Geschäfte ermöglichen. Die ISM 2026 hat genau das geleistet: mit klarer Marktrelevanz, einer noch stärkeren internationalen Beteiligung und einem Messekonzept, das die gesamte Wertschöpfungskette zusammenführt und zugleich den Weg für die künftige Bündelung aller Bereiche unter der Dachmarke ISM ebnet. Damit setzen wir den langfristigen Innovationsprozess unserer Messeformate konsequent fort“, betont Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH.

Den Auftakt zur ISM 2026 bildete ein hochkarätig besetztes Panel mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft zum Thema „Internationale Handelspolitik und Diversifizierung“. Die Eröffnungsdiskussion der ISM in Köln machte deutlich, dass die Stärke der internationalen Süßwarenbranche mit branchenübergreifender Zusammenarbeit und einer verlässlichen Handelspolitik verbunden ist. „Die ISM bietet als internationale Leitmesse genau den Raum, in dem Branche, Politik und Partner zusammenkommen, um gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Süßwarenindustrie langfristig zu sichern. Im Rahmen des Panels wurde dies noch einmal ausdrücklich unterstrichen“, so Bastian Fassin, Vorsitzender des Arbeitskreises Internationale Süßwarenmesse (AISM).

Mit der erstmalig veranstalteten ISM Opening Night im Confex der Koelnmesse wurde der Dialog am Abend fortgeführt. Rund 600 Gäste aus Süßwaren- und Snackbranche kamen in entspannter Atmosphäre zusammen, um sich zu vernetzen und den persönlichen Austausch jenseits des Messegeschehens zu vertiefen.

Auch im Messekonzept selbst setzte die ISM 2026 auf Vernetzung und Kontinuität: Gemeinsam mit der ProSweets Cologne und der neuen ISM Ingredients entstand ein integriertes Format, das die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwaren- und Snackbranche abbildete. Die enge räumliche und inhaltliche Verzahnung der drei Veranstaltungen in Halle 10.1 wurde von Ausstellern und Besuchenden intensiv genutzt und als klarer Mehrwert für effiziente Gespräche und nachhaltige Geschäftsentwicklungen bewertet. Diese Verbindung bildet zugleich die Basis für die Weiterentwicklung des Messeportfolios: Ab 2027 wird die ProSweets Cologne unter dem neuen Namen ISM Manufacturing Teil der gemeinsamen Dachmarke ISM.

Die ISM 2026 verzeichnete eine starke internationale Präsenz auf Ausstellerseite. Mit 39 Gemeinschaftsständen aus 29 Ländern und Regionen erreichte die Zahl der Länderpavillons einen neuen Höchststand. Das Ausstellerportfolio der ISM 2026 spiegelte die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Süßwaren- und Snackbranche wider – von etablierten Markenherstellern über international agierende Konzerne bis hin zu spezialisierten Nischenanbietern. Auf Besucherseite war die ISM erneut zentraler Treffpunkt für den internationalen Handel. Zu den vertretenen Handelsunternehmen gehörten unter anderem Aeon, Aldi, Auchan, Carrefour, Colruyt Group, Coop, Edeka, Globus, Mercadona, Metro, Migros, Rewe Group, S Group, Salling Group, Schwarz Group, Tesco, Walmart. Daneben waren Drogeriemärkte wie Alnatura, A.S. Watson, Budni, dm-drogerie markt, Müller und Rossmann vertreten.

Mit einem Anteil von rund 71 Prozent zeigte sich eine starke internationale Beteiligung von Fachbesuchenden. Zu den wichtigsten europäischen Herkunftsländern zählten Belgien, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Spanien. Außerhalb Europas gehörten China, Israel, Japan, Kanada und die USA zu den wichtigsten Nationen.

Wichtige Akzente setzten die Auszeichnungen der ISM. Dr. Uwe Lebens, Inhaber und langjähriger Geschäftsführer der Genuport Trade GmbH, erhielt den renommierten ISM Award 2026 für seine herausragenden Verdienste für die Süßwaren- und Snackbranche. Beim New Product Showcase Award gewann CandyGlam mit dem Produkt „Creatine Gummy Bar with chocolate (70 %)“ vor Chocolaterie Carré (Chocolate Espresso Martini Pearls) und Gottfried Wicklein (Kekstafel „Cinnamon Roll“). Der ISM Consumer Award ging an Hosta für die „nippon Minis Original & Limited Edition Matcha“. Bei der Premiere des neuen ISM Start-up Pitches Award wurde Frenvi für sein Konzept rund um essbares Besteck und Tassen ausgezeichnet.

Das Messetrio in Zahlen: An der ISM, der ISM Ingredients und der ProSweets Cologne 2026 beteiligten sich 1.790 ausstellende Unternehmen aus 75 Ländern. Der Auslandsanteil lag bei 85 Prozent. Insgesamt kamen rund 32.500 Fachbesuchende aus 140 Ländern, der Auslandsanteil lag bei 71 Prozent. Veranstalter der ISM ist die Koelnmesse und – als ideeller Träger – der Arbeitskreis Internationale Süßwarenmesse (AISM).

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Frau Herr
 
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