21.01.2026 | Industrie, International

Barry Callebaut mit verhaltenem Jahresauftakt

Die Barry Callebaut Group hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 (bis 30. November) 9,9 Prozent weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum.

 

Wie das Unternehmen mit Sitz in Zürich mitteilte, betrug die Verkaufsmenge 509.401 Tonnen (Quelle: NielsenIQ-Volumenwachstum ohne E-Commerce – 26 Länder; September 2025 bis Oktober/November 2025; Daten an Berichtsperiode von Barry Callebaut angepasst; die Daten von NielsenIQ geben den Außer-Haus- und Impulskonsum nur teilweise wider).

Als Grund für den Volumenrückgang verwies das Unternehmen auf zurückhaltende Kunden, die wegen gestiegener Preise für Schokolade weniger gekauft hätten. Hinzu kamen nach eigenen Angaben technische Probleme in einer Fabrik in Kanada, die mittlerweile jedoch behoben seien. Der Umsatz stieg laut Mitteilung auf 3,669 Mrd. Schweizer Franken, was einem Anstieg von 8,9 Prozent in Lokalwährungen (+ 6,4 % in CHF) entspricht. Der Zuwachs resultiere aus den höheren Kakaopreisen im Jahresvergleich.

Der Ausblick für das weitere Geschäftsjahr sei zuversichtlich, teilte Barry Callebaut weiter mit. Die Kakaobohnenpreise seien seit Beginn des Geschäftsjahres weiter gesunken, und die Kakaoernte entwickle sich wie erwartet. „Das stimmt uns zuversichtlich mit Blick auf das Kundenvertrauen und die Marktentwicklung in der zweiten Jahreshälfte“, sagte Peter Vanneste, CFO der Gruppe.

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Frau Herr
 
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