Smurfit Westrock legt ersten ESG-Bericht nach Zusammenschluss vor
Das internationale Verpackungsunternehmen untermauert hiermit seine gemeinsame Nachhaltigkeitsstrategie. Mit einer jährlichen Verarbeitung von über 14 Mio. Tonnen Recyclingmaterial zählt das Unternehmen zu den größten papierbasierten Kreislaufsystemen der Welt. Der Bericht dokumentiert die Fortschritte des vergangenen Jahres und skizziert die ambitionierte Zukunftsvision: eine vollständig zirkuläre, klimaneutrale und sozial verantwortliche Verpackungswirtschaft. Das erklärte Ziel lautet, bis 2050 frei von CO2-Emissionen zu agieren.
Niki Fleischmann, Country Coordinator für die Nachhaltigkeitsinitiative Better Planet Packaging, fügt hinzu: „Nachhaltigkeit ist die Basis unseres gemeinsamen Handelns. Ich bin stolz darauf, dass es uns so schnell geglückt ist, einen harmonisierten Nachhaltigkeitsbericht auf die Beine zu stellen – mit konkreten Meilensteinen und Zielen.“
Die Kreislaufwirtschaft bildet den Kern des Geschäftsmodells von Smurfit Westrock. Durch den Betrieb von weltweit 63 Altpapier-Recyclinganlagen und 62 Papierfabriken stellt das Unternehmen sicher, dass gebrauchte Papierfasern effizient in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden. Alle verwendeten Papiere bei Smurfit Westrock sind zu 100 Prozent entweder FSC®- oder PEFC™-zertifiziert. Darüber hinaus setzt das Unternehmen in einzelnen Ländern auf zusätzliche Kooperationen mit NGOs wie dem WWF.
Dank innovativer Entwicklungen ersetzen die verwendeten Papierfasern außerdem immer häufiger Plastiklösungen. Zwei Beispiele: Recycelbares Kraftpapier ersetzt Stretchfolien aus Polyethylen und kann dadurch große Mengen an CO2 einsparen. Die Verpackungslösung TopClip ersetzt herkömmliche Kunststoffringe für Getränkebündel durch ein vollständig recycelbares Kartonprodukt, das zu 100 Prozent plastikfrei ist.
Smurfit Westrock bezieht in seine Klimastrategie alle direkten und indirekten Emissionen sowie die Emissionen aus der Lieferkette mit ein, um den CO₂-Ausstoß umfassend zu reduzieren. Bereits heute werden signifikante Investitionen in den Klimaschutz getätigt. So entsteht in Kolumbien eine neue Biomasse-Anlage, die ab 2025 jährlich über 100.000 Tonnen CO₂ einspart. In den USA wurden grüne Stromabnahmeverträge (PPAs) abgeschlossen, die jährlich rund 700 GWh erneuerbare Energie bereitstellen. In der Schweiz konnten durch die Verlagerung der Logistik auf die Bahn bei einem Kundenprojekt 600 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden. In dem spanischen Ort Sangüesa wurde eine Solaranlage im Wert von 5 Mio. Euro in Betrieb genommen.
Zum Newsletter anmelden
Info
Seit 2011 informiert die Fachzeitschrift sweets processing (sp) die Leser in der Süßwarenbranche über neue Entwicklungen und Branchen-News im gesamten Zulieferspektrum und berichtet ausführlich über internationale Unternehmen und Anbieter in diesem Bereich.sweets processing ist das zweite Magazin von SWEETS GLOBAL NETWORK – neben dem in der Branche seit Jahrzehnten anerkannten SG-Magazin. Im Fokus von sp steht die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau der Rohstoffe über Ingredienzen, die Herstellungs- und Verpackungstechnologie mit all ihren Facetten bis hin zu den Verpackungsmaterialien.
Der Leserkreis von sweets processing umfasst den Personenkreis und den Firmen, die über Investitionen und Einkauf entscheiden, insbesondere die Verantwortlichen in der Produktion, in Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement, im Einkauf und im Supply Chain Management und darüber hinaus die Gesellschafter und Geschäftsführer der Unternehmen.
sweets processing erscheint im Zwei-Monats-Rhythmus in deutscher und englischer Sprache. Die Auflage beträgt 5.500 Exemplare, rund 3.000 davon gehen ins europäische Ausland. sweets processing ist auch als E-Paper erhältlich.
Über uns
Der internationale Süßwarenhandelsverband SWEETS GLOBAL NETWORK e. V. (SG) ist mit über 300 Mitgliedsunternehmen aus zehn Ländern das etablierte Netzwerk und die führende Kommunikationsplattform für alle Süßwarenexperten im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) und darüber hinaus. Ein Großteil aller Unternehmen, die mit Süßwaren handeln bzw. Süßwaren herstellen (Süßwarengroßhändler, Süßwarenfachhändler, Importeure, Agenturen und Hersteller), profitieren aufgrund Ihrer Mitgliedschaft von den hochwertigen Leistungen und exklusiven Einladungen. Dazu kommen rund 40 Fördermitglieder aus der Süßwaren-Zulieferindustrie.
Durch den Internationalen Süßwaren-Kongress in Berlin hat der Verband außerdem seine traditionellen Fachtagungen und Workshops über die Grenzen hinaus erweitert.
Zusätzlich haben die gesellschaftlichen Ereignisse des Verbandes in der Branche Gewicht, allen voran der SG-Neujahrsempfang in München und das ISM WARM UP in Köln am Vorabend der ISM.
SG berücksichtigt die stärker werdenden Tendenzen zur globalen Informations- und Wissensgesellschaft, ohne die Belange im lokalen Bereich außer Acht zu lassen. Die Kontakte auf den Messen weltweit, die Berichte im SG-Magazin sowie im Fachmagazin sweets processing, der SG-Newsletter (erscheint mehrmals pro Woche) und das jährliche Nachschlagewerk SG-Directory „Der SÜSSWARENMARKT“ unterstreichen die internationale Verflechtung.