Nutriswiss AG eröffnet neues Sensorik-Labor
Ob Öle und Fette als geschmacklich einwandfrei und angenehm empfunden werden, basiert auf einer Vielzahl sensorischer Reize. Den wichtigsten Einfluss üben Geruch und Geschmack aus. Die Nutriswiss AG stellt ihre sensorische Qualitätssicherung daher jetzt mit der Inbetriebnahme eines völlig neu eingerichteten Sensorik-Labors auf ein zukunftsfähiges Fundament.
Nach der erfolgreichen Zertifizierung gemäß des aktuellen Standards FSSC 22000 für Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit in der Lebens- und Futtermittelindustrie sowie der Erteilung aller erforderlichen Genehmigungen durch die Gemeinde Lyss nimmt das neu eingerichtete Sensorik-Labor der Nutriswiss AG Anfang Mai seine Arbeit auf. Laborleiterin Michèle Béatrice Suter freut sich, ihrem Verkoster-Panel im neuen Sensorik-Labor optimale Bedingungen bieten zu können: „Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen eine Probenbeurteilung unter völlig neutralen Bedingungen, auch mögliche Störungen, beispielsweise durch Geruchseindrücke von außerhalb sind ausgeschlossen."
Der Aufbau und die Ausstattung des Sensorik-Labors entsprechen aktuellen Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft e. V. (DGF). Bei der Planung und Durchführung des Projekts ließen sich Suter und ihr Team auch von der Forschungsgruppe Lebensmittel-Sensorik der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil beraten. Dort werden unter anderem die Prüferinnen und Prüfer des Schweizer Olivenölpanels (SOP) ausgebildet. Die Panel-Mitglieder für die sensorische Analyse bei Nutriswiss werden gemäss DIN EN ISO 8586:2023-09 sowie DIN ISO 3972:2013-12 ausgewählt und geschult.
Das neue Labor teilt sich auf in die Vorbereitungsküche mit Kühl- und Wärmeschränken zur Aufbewahrung, Vorbereitung und Vortemperierung von Proben und das eigentliche Degustationslabor. Es bietet acht separate, gegenseitig nicht einsehbare Verkostungsplätze, um eine Beeinflussung der Panelisten von außen zu verhindern. Jeder Platz hat ein eigenes Wasserbad zur exakten Temperierung der Proben. Die Räume sind klimatisiert und werden mit gefilterter geruchsneutraler Luft belüftet. Mittels Speziallampen können unterschiedliche Lichtfarben erzeugt werden, so dass immer eine einheitliche Beleuchtung gewährleistet ist und der Einfluss von Tageslicht oder anderen optischen Reizen ausgeschlossen wird. Auch Rotlicht kann genutzt werden, um den Einfluss der Produktfarbe auf die Wahrnehmung zu eliminieren.
Zum Newsletter anmelden
Info
Seit 2011 informiert die Fachzeitschrift sweets processing (sp) die Leser in der Süßwarenbranche über neue Entwicklungen und Branchen-News im gesamten Zulieferspektrum und berichtet ausführlich über internationale Unternehmen und Anbieter in diesem Bereich.sweets processing ist das zweite Magazin von SWEETS GLOBAL NETWORK – neben dem in der Branche seit Jahrzehnten anerkannten SG-Magazin. Im Fokus von sp steht die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau der Rohstoffe über Ingredienzen, die Herstellungs- und Verpackungstechnologie mit all ihren Facetten bis hin zu den Verpackungsmaterialien.
Der Leserkreis von sweets processing umfasst den Personenkreis und den Firmen, die über Investitionen und Einkauf entscheiden, insbesondere die Verantwortlichen in der Produktion, in Forschung & Entwicklung sowie im Qualitätsmanagement, im Einkauf und im Supply Chain Management und darüber hinaus die Gesellschafter und Geschäftsführer der Unternehmen.
sweets processing erscheint im Zwei-Monats-Rhythmus in deutscher und englischer Sprache. Die Auflage beträgt 5.500 Exemplare, rund 3.000 davon gehen ins europäische Ausland. sweets processing ist auch als E-Paper erhältlich.
Über uns
Der internationale Süßwarenhandelsverband SWEETS GLOBAL NETWORK e. V. (SG) ist mit über 300 Mitgliedsunternehmen aus zehn Ländern das etablierte Netzwerk und die führende Kommunikationsplattform für alle Süßwarenexperten im deutschsprachigen Raum (D-A-CH) und darüber hinaus. Ein Großteil aller Unternehmen, die mit Süßwaren handeln bzw. Süßwaren herstellen (Süßwarengroßhändler, Süßwarenfachhändler, Importeure, Agenturen und Hersteller), profitieren aufgrund Ihrer Mitgliedschaft von den hochwertigen Leistungen und exklusiven Einladungen. Dazu kommen rund 40 Fördermitglieder aus der Süßwaren-Zulieferindustrie.
Durch den Internationalen Süßwaren-Kongress in Berlin hat der Verband außerdem seine traditionellen Fachtagungen und Workshops über die Grenzen hinaus erweitert.
Zusätzlich haben die gesellschaftlichen Ereignisse des Verbandes in der Branche Gewicht, allen voran der SG-Neujahrsempfang in München und das ISM WARM UP in Köln am Vorabend der ISM.
SG berücksichtigt die stärker werdenden Tendenzen zur globalen Informations- und Wissensgesellschaft, ohne die Belange im lokalen Bereich außer Acht zu lassen. Die Kontakte auf den Messen weltweit, die Berichte im SG-Magazin sowie im Fachmagazin sweets processing, der SG-Newsletter (erscheint mehrmals pro Woche) und das jährliche Nachschlagewerk SG-Directory „Der SÜSSWARENMARKT“ unterstreichen die internationale Verflechtung.