Mars: Das Unternehmen war Gastgeber eines Roundtables zu den Themen Nachhaltigkeit und Effizienz im Display-Geschäft
Nur durch einen ganzheitlichen Ansatz vieler Branchenakteure und die Unterstützung von GS1 Germany können nachhaltigere und effiziente Display-Lösungen erfolgreich umgesetzt werden. Hierzu gehört z. B. die Entwicklung einheitlicher Standards. Viele Unternehmen haben sich zum Ziel gesetzt, Verpackungsabfälle und Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Eine Initiative, die von Mars in Deutschland nun unternehmensübergreifend vorangetrieben wird, ist die Transformation zu einem nachhaltigeren und effizienteren Display-Geschäft. Aktuell bestehen Displays hauptsächlich aus Karton und werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt. Andere Materialien, wie Kunststoff aus PCR (Post-Consumer Recycled Material), machen die Displays vielfach wiederverwendbar. Marketing-Kommunikation lässt sich einfach austauschen. Dadurch wird nicht nur der Kartonverbrauch reduziert, sondern auch der logistische Kreislauf von Displays neu gedacht, was zu zusätzlichen Effizienzgewinnen in Transport und Lagerung führt.
Mit über 28 Teilnehmenden aus Industrie und Handel sowie Herstellern von Displays und GS1 Germany diskutierte Mars über neue Displaylösungen, Prozesse und mögliche industrieweite Ansätze. „Ob Mehrweg-Display im Co-Packing oder permanente Display-Lösungen am Point of Sale – für Industrie und Handel muss möglichst eine Plug-and-Play Lösung geschaffen werden. Standardisierung ist hier ein wesentlicher Hebel für übergreifende, effiziente und damit nachhaltigere Displays,“ so Matthias Haubenreißer, Senior Manager Competence Center Mehrweg Transportverpackungen bei GS1 Germany.
Beiersdorf und Unilever stellten stellvertretend für die weiteren Beteiligten Procter & Gamble und Rossmann ihr erfolgreiches Pilotprojekt vor, das bereits mit dem ECR Award ausgezeichnet wurde. Auch Mars präsentierte erste Projekte und zeigte konkrete Ansätze für nachhaltigere Lösungen. In Zusammenarbeit mit Edeka Kochmarkt testete Mars beispielsweise die wiederverwendbare Displaybasis RUDi® von IPP in vier Filialen. Die Displays erwiesen sich dabei als stabil und mehrfach nutzbar. Einsparungen von Karton und damit eine Erhöhung der Lkw-Auslastung wurden dadurch ermöglicht. Gleichzeitig ergab der Test, dass ein ganzheitlicher Ansatz zwischen Industrie und Handel nötig ist. Die gewonnenen Erkenntnisse lieferten die Basis für den Roundtable, bei dem auch über mögliche Herausforderungen diskutiert wurde. In Workshops erörterten die Teilnehmenden, wie ein Displaygeschäft im Jahr 2031 aussehen könnte und wie die Branche durch industrieweite Ansätze den Weg dorthin ebnen kann.
Ein weiterer Roundtable im Verlauf des Jahres ist geplant, um den weiteren Fortschritt zu zeigen und das Thema auf breiter Basis weiter voranzutreiben.
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