Seeberger schließt 2023 trotz schwieriger Rahmenbedingungen zufriedenstellend ab
„2023 wird als ein weiteres Krisenjahr für die globale Wirtschaft in Erinnerung bleiben. Vor diesem Hintergrund können wir mit dem Ergebnis des Geschäftsjahres zufrieden sein“, so Clemens Keller, geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. Insgesamt steigerte die Seeberger Gruppe ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf rund 314 Mio. Euro.
Mit einem starken zweistelligen Wachstum trug dazu vor allem der Geschäftsbereich Professional und das dortige Kundenwachstum bei. Der Consumer-Bereich mit seinen gesunden und natürlichen Snacks blieb vor allem in Deutschland in 2023 aufgrund der gesunkenen Kaufkraft der Verbraucher*innen bei Markenartikeln leicht hinter den Erwartungen zurück. Positiv dagegen entwickelte sich die Kaffeesparte in der Gastronomie und im Vending sowie die Seeberger Genusswelt, die sich in Ulm zu einer echten Institution etabliert hat. In 2024 wurde mit starken Werbemaßnahmen wie der aktuellen Thomas-Müller-Kampagne und einer Innovations-Offensive die Nachfrage wieder deutlich gesteigert, sodass Seeberger erneut ein Wachstum von 7 Prozent auf einen Gesamtumsatz der Gruppe von rund 335 Mio. Euro anstrebt.
Aktuell sorgen eine schwankende Rohstoffversorgung durch klimawandelbedingte Ernteausfälle, internationale Transportkrisen beim Seefrachtverkehr und die positiv sprunghaft angestiegene Nachfrage im ersten und zweiten Quartal 2024 für enorme zusätzliche Kosten und Engpässe bei Logistik und Warenversorgung. Bei Seeberger werden daher verstärkt neue Mitarbeitende gesucht, und bereits geplante Investitionen am Standort in Logistik und Produktion werden vorgezogen. Unter anderem erfolgt im Herbst 2024 der Spatenstich für ein weiteres Hochregallager mit rund 20.000 Palettenstellplätzen, das zum Jahresbeginn 2026 in Betrieb gehen wird.
Für die kommenden Jahre sieht sich Seeberger gut gerüstet. Das Familienunternehmen legt großen Wert darauf, sich kontinuierlich für die Zukunft aufzustellen und weiterzuentwickeln. Dies spiegelt sich auch im Bereich Nachhaltigkeit wider: Hier steht vor allem der massive Ausbau der eigenen Photovoltaikanlagen im Vordergrund. Damit wird ein wichtiger Beitrag für das Erreichen der Klimaziele geleistet. Die Geschäftsführung zeigt sich optimistisch: „Als Familienunternehmen sind wir langfristig orientiert und verfolgen unsere internationale Markenstrategie konsequent weiter. Wir setzen dabei auf unsere Innovationskraft und die Energie und den Tatendrang unserer Mitarbeiter*innen, mit denen wir diesen Weg gemeinsam meistern werden.“
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