Biscosuisse: unterschiedliche Entwicklungen bei Schweizer Zuckerwaren und Dauerbackwaren
Die Schweizer Zuckerwarenhersteller erzielten im vergangenen Jahr laut Mitteilung des Branchenverbands Biscosuisse wiederum eine eindrückliche Exportleistung und steigerten die Ausfuhren gegenüber dem Vorjahr (31.965 t) um 10,4 Prozent auf 35.275 Tonnen. Obwohl der Inlandsverkauf leicht um 3,8 Prozent auf 5.240 Tonnen zurückging, unterstreicht die Dynamik mit einem Plus von 10,4 Prozent die Exportstärke. Im Mehrjahresvergleich zeigt sich, dass vor allem der Exportmarkt USA zu diesem positiven Ergebnis beigetragen hat.
Der Umsatz spiegelt diese positive Entwicklung wider: Im Export stiegen die Erlöse auf 329,2 Mio. Schweizer Franken, was einer Zunahme von 15,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (284,7 Mio. CHF) entspricht. Auch die Inlandsverkäufe nahmen um 3,6 Prozent auf 77,4 Mio. Schweizer Franken zu. Einen Teil dieses Wachstums führt Biscosuisse allerdings auf die hohen Rohstoffpreise und die allgemeinen Preissteigerungen zurück.
Die Verkaufsmenge von Schweizer Dauerbackwaren ist 2023 gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der ebenfalls leicht um 0,4 Prozent zurückgegangene Umsatz (507,9 Mio. CHF) deutet darauf hin, dass der Anstieg der Produktionskosten nicht überall weitergegeben werden konnte. Allerdings waren das Vergleichsjahr 2022 wie auch schon das Vorjahr (2021) Ausnahmejahre mit einem außergewöhnlich starken Wachstum. Gegenüber 2019 war 2023 eine leicht positive Entwicklung zu verzeichnen.
Im Jahr 2023 verzeichneten die Hersteller von Dauerbackwaren einen Rückgang des Gesamtabsatzes um 4,4 Prozent im Vergleich zu 2022 auf 42.756 Tonnen, aber einen Anstieg von rund 3,6 Prozent im Vergleich zu 2019. Der Inlandsmarkt erwies sich als robust: Hier stieg der Umsatz im Vergleich zu 2022 zwar nur um 1,7 Prozent auf 427,1 Mio. Schweizer Franken. Im Vergleich zu 2019 betrug das Umsatzplus aber 16,7 Prozent. Der Exportumsatz der Biscosuisse-Meldefirmen (80,8 Mio. CHF) verzeichnete einen Rückgang von 10,2 Prozent im Vergleich zu 2022 und von 1,1 Prozent im Vergleich zu 2019.
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