Deutsche Confiserie Gruppe schließt Sanierungsverfahren erfolgreich ab
Die Marke Eilles befindet sich seit Mitte der 1980er-Jahre im Eigentum der J. J. Darboven Gruppe. Sie ist und war nicht von der Insolvenz der Deutsche Confiserie Gruppe betroffen. Die Deutsche Confiserie Gruppe, bzw. das Tochterunternehmen J. Eilles GmbH & Co. KG ist lediglich Lizenznehmer der Marke Eilles und betreibt unter dieser Marke Fachhandelsgeschäfte vornehmlich in Bayern.
Das Amtsgericht Norderstedt hob die am 1. Juni dieses Jahres eröffneten Verfahren für die drei Unternehmen nach Bestätigung der Insolvenzpläne auf. „Wir sind sehr froh, dass wir das Restrukturierungsverfahren nun mit Erfolg beendet und unser Unternehmen mit Blick auf den langfristigen und nachhaltigen Erfolg neu aufgestellt haben“, sagt Patrick G. Weber, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe. Das in weiten Teilen bereits umgesetzte Sanierungskonzept stelle sicher, dass der Filial- und Geschäftsbetrieb in Zukunft uneingeschränkt fortgeführt werden kann und gewährleistet den Erhalt von rund 1.300 Arbeitsplätzen und ca. 300 Filialen. „In den vergangenen Monaten haben wir mit aller Kraft darauf hingearbeitet, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere Kundinnen und Kunden die bestmögliche Lösung zu finden und sind sehr glücklich, dass uns dies nun gelungen ist“, führt Weber aus.
Grundlage der erfolgreichen Sanierung ist eine Investorenlösung. Paul Morzynski, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus Hannover, stellt den drei Unternehmen der Deutsche Confiserie Gruppe umfassend neues Kapital zur Verfügung und führt diese mit einer neu gegründeten Familienholding aus dem Insolvenzverfahren heraus. „Ich bin der Überzeugung, dass kundenorientierter Einzelhandel eine erfolgreiche Zukunft vor sich hat. Die Deutsche Confiserie Gruppe geht gestärkt und mit einer klaren Vision aus der Sanierung hervor. Ich freue mich, dass ich hierzu meinen Beitrag leisten konnte und sehe einer erfolgreichen Zusammenarbeit entgegen“, betont Morzynski.
Die Unternehmensgruppe wird die durch das abgeschlossene Sanierungsverfahren vorangetriebene strategische Neuausrichtung künftig weiterverfolgen. Ziel ist es, neben dem Filial- auch das Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft zu stärken. Beständig ausgebaut werden soll darüber hinaus auch die Digitalisierung der Unternehmen, insbesondere auch der Online-Handel.
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